Bankaktien: Lohnt der Einstieg bei den deutschen Banken?

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Deutsche Banken

Viele deutsche Banken sind Aktiengesellschaften und an der Börse notiert. Zu nennen sind hier vor allem die Deutsche Bank, die Commerzbank sowie die Baader Bank. Als einzige der börsennotierten deutschen Banken hat es die Deutsche Bank geschafft, sich einen Platz im DAX, dem Deutschen Aktienindex, zu erobern. Zu den unterschiedlichen Geschäftsfeldern zählt das Privatkundengeschäft mit Kontoführung ebenso wie die Anlageberatung.

Aber auch gerade durch den Schwerpunkt auf das Investmentbanking gehört die Deutsche Bank Aktie zu den wichtigsten deutschen Finanzaktien. Aber wie bereits erwähnt, kann man natürlich auch Aktien der Commerzbank erwerben. Als Tochtergesellschaft kann hier die Comdirect als Broker fungieren. Welche Erfahrungen es mit Comdirect gibt, erfährt man hier.

Die deutschen Bank Aktien, sind sie noch empfehlenswert?

Auch wenn einige Stimme laut werden und behaupten, dass es die Deutsche Bank Aktie aller Voraussicht nach hinter sich hat, so handelt es sich bei dieser Aktie definitiv um eine interessante und stabile Aktie. Außerdem handelt es sich bei der Deutschen Bank um das größte deutsche Bankhaus, welches darüber hinaus auch systemrelevant ist. Die Notierung im DAX spricht ebenfalls für sich.

Inzwischen befindet sich die deutsche Bank Aktie nach einem Kursverfall im Jahr 2020 wieder im Aufschwung. Die Zeichen für einen weiteren Aufschwung stehen derzeit sehr gut. Vor allem für Anleger, die langfristig investieren wollen, gilt gerade die Deutsche Bank Aktie als recht sicheres Investment.

Bei der Commerzbank Aktie lautet die Empfehlung aktuell (Stand Februar 2021) „verkaufen“, nachdem das Analysehaus Independent Research das Kursziel von 4,40 auf 4,20 und somit um 20 Cent gesenkt hat.

Ob Insiderkäufe bei allen drei o.g. Banken Kursgewinne vermuten lassen, mag dahingestellt sein.

Kauf der deutschen Bank Aktien

Wer sich mit dem Gedanken beschäftigt, Aktien deutscher Banken zu kaufen, wird sich natürlich auch darüber Gedanken machen, wie viele Aktien ins Portfolio gehören.

Beim Aktienhandel gilt grundsätzlich, dass man hier auf eine gewisse Diversifizierung, also eine breit gestreute Ausrichtung der Aktien, im Depot achten sollte. Verschiedene Wirtschaftszweige sollten dabei stets berücksichtigt werden, um eventuell auftretende branchenspezifischen Probleme ausgleichen zu können.

Mit jeder Aktienanlage ist auch immer ein gewisses Risiko verbunden, darum sollte bereits vor der Anschaffung von Aktien genau überlegen werden, wie hoch das Investment sein soll und für wie viele Wirtschaftszweige man sich entscheiden möchte.

Eine wichtige Rolle spielt auch die persönliche Risikobereitschaft. Während der eine Anleger eher spekulativ ist, investieren andere eher konservativ. Was die deutschen Bank Aktien betrifft, so gilt hier die Empfehlung, dass der Anteil am Aktiendepot 1 bis 10% sein sollte und der Anteil am Gesamtvermögen zwischen 0,01 und 5% liegen sollte.

Wo kann man die Aktien der deutschen Banken kaufen?

Aktien können grundsätzlich bei jeder Bank gekauft werden. Beim Erwerb der Aktien fallen regelmäßig Gebühren, die von Bank zu Bank unterschiedlich ausfallen. Der Erwerb bei einem Online-Broker ist hier häufig die günstigere Variante.

Doch auch hier gibt es gibt es oftmals erhebliche Unterschiede. Das gilt sowohl für die anfallenden Gebühren als auch für den Kundenservice. Daher sollte man sich zuvor gut informieren und die unterschiedlichen Broker miteinander vergleichen.

Die Online Broker entwickeln sich ständig weiter und mit wenigen Klicks ist der Aktienkauf hier möglich. Zudem werden inzwischen bereits auch Handy-Apps angeboten, die den einfachen und unkomplizierten Kauf via Smartphone ermöglichen.

Die verschiedenen Einzahlungsmöglichkeiten beim Aktienkauf

Um die Aktien zu erwerben, muss zunächst erst einmal das Geld bereitstehen. Einzahlungen werden mittels Kreditkartenzahlung, Sofortüberweisung, PayPal oder anderen Online Zahlungsanbietern ausgeführt. Inzwischen findet man bei den Online Brokern mit Sicherheit immer eine passende Zahlungsmethode.

Hier wird gerne eine Mindesteinzahlung verlangt, die für gewöhnlich zwischen 50 und 250 Euro liegt. Das macht es dann auch gleich einfacher, sich über die Höhe der Investition Gedanken zu machen. Vom Grundsatz her sollte man vom zu investierenden Geld nicht mehr als 5 Prozent in eine Aktie investieren. So kann man sehr schnell und unkompliziert errechnen, wie hoch die individuelle Investitionshöhe sein sollte.

Der Ablauf des Kaufes

Sobald man sich für einen Anbieter entschieden hat, wird die Summe, die man investieren möchte, auf ein Referenzkonto bei diesem Anbieter eingezahlt. Jetzt sind es nur noch wenige Klicks, um die Order einzustellen. Hier spielt der passende Zeitpunkt eine wichtige Rolle, denn die Börsenkurse sind ständigen Schwankungen unterlegen.

Hier wird empfohlen, sich bereits im Voraus auf einen Einstiegskurs festzulegen. Außerdem sollte die Order mit einem Limit ausgestattet sind. Wenn der gewünschte Kurs erreicht wurde, wird die Order dann ausgeführt. Wann oder ob die Orderausführung erfolgt, hängt mit dem Limit, das man gesetzt hat, zusammen. Manchmal dauert es länger, manchmal erfolgt die Order gar nicht.

Wer die Aktie ohne jedes Wenn und Aber erwerben möchte, der setzt eine sogenannte Market Order. Hier wird dann zum jeweils aktuellen günstigen Preis gekauft.

Nachdem der Kauf getätigt wurde, sollte man sich auch über eine Absicherung des Investments Gedanken machen. Eine Möglichkeit ist beispielsweise die sogenannte Stopp-Loss-Order. Hierbei wird ein Limit für den Kursverlust gesetzt, den man bei seinem Investment tolerieren kann.

Sollte der Kurs der Aktie unter das gesetzte Limit sinken, erfolgt der Verkauf der Anteilsscheine unlimitiert. Auf diese Weise schützt man sich sehr gut vor unangenehmen Überraschungen, insbesondere wenn man nicht jeden Tag die Kurse im Auge behalten möchte.

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